6 Fragen an unsere neue CEO Caroline Meli
Was möchtest du als CEO von Atupri in den nächsten Jahren bewegen?
Caroline Meli: Mein Hauptziel ist es, Atupri als die einfachste Gesundheitsversicherung zu positionieren. Dazu gehört, dass wir transparent und leicht verständlich kommunizieren, ein übersichtlich strukturiertes Angebotsportfolio anbieten und unseren Kundinnen und Kunden alle Dienstleistungen digital und rund um die Uhr zur Verfügung stellen. Ich möchte sowohl unsere Versicherten als auch unsere Mitarbeitenden empowern. Gleichzeitig möchte ich eine Kultur der Offenheit und des Lernens fördern und mein Team zu mutigen Entscheidungen befähigen.
Das Gesundheitswesen steht vor grossen Herausforderungen und die Versicherungsprämien gehören zu den grössten Sorgen der Bevölkerung. Wie möchtest du dem begegnen?
Wir nehmen die Bedenken der Bevölkerung sehr ernst und erkennen den Handlungsbedarf. Deshalb bleibt Atupri weiterhin schlank aufgestellt und geht sparsam mit den Prämiengeldern um. Wir setzen auf transparente Kommunikation über digitale Kanäle und auf konsequente Rechnungskontrollen. Atupri setzt bereits seit einigen Jahren auf den Grundsatz «Gesund ist, was dir guttut». Und da nicht jeder Person das Gleiche guttut, möchten wir unsere Versicherten befähigen, ihren individuellen Weg zu finden, um gesund zu bleiben. Deshalb verzichten wir zum Beispiel bewusst auf einseitige Schrittzähler-Bonusprogramme. Ich bin überzeugt: Wenn jede und jeder Verantwortung für ihre bzw. seine Gesundheit übernimmt, leisten wir auch einen Beitrag an tragbaren Gesundheitskosten.
Was bedeutet der Wechsel für die Versicherten von Atupri?
Für unsere Versicherten wird sich nichts Grundlegendes ändern. Wir bleiben weiterhin der zuverlässige Partner in Sachen Gesundheit und setzen auf Eigenverantwortung. Mein Fokus liegt darauf, die Servicequalität und Kundenerfahrung weiter zu verbessern. Dazu gehört, dass wir einfach und transparent informieren und alle Services digital und 24/7 verfügbar machen. Bei uns werden die Versicherten auch in Zukunft keine Nummern sein, sondern Menschen. Unsere Mitarbeitenden sind sehr engagiert und haben Freude an der Arbeit. Sie gehen täglich die Extrameile für unsere Kundinnen und Kunden. Gleichzeitig sind und bleiben wir sehr schlank aufgestellt. Mit unseren kurzen Entscheidungswegen können wir schnell auf Veränderungen reagieren – das sollen auch unsere Kundinnen und Kunden im Kontakt mit uns spüren.
Was zeichnet die Führungsphilosophie von Atupri aus?
Wir empowern unsere Mitarbeitenden und pflegen ein Führungsverständnis, das auf Vertrauen basiert. Bei Atupri kennt man sich und auch als CEO bin ich für alle Mitarbeitenden unkompliziert erreichbar. Die Freude an der Zusammenarbeit und der Wille, für unsere Kundinnen und Kunden das Beste zu erreichen, prägen unseren Arbeitsalltag. Wir gehen auf Augenhöhe miteinander um und kommunizieren transparent. Ich stärke meinen Mitarbeitenden den Rücken und stehe zu 100 % hinter ihnen.
Welche Stationen umfasst deine berufliche Laufbahn und wie wurdest du neue CEO von Atupri?
Ich habe meine berufliche Karriere nach einer Promotion in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bern begonnen. Anschliessend habe ich als Unternehmensberaterin und in verschiedenen Führungspositionen bei der Schweizerischen Post und bei PostFinance gearbeitet. Seit 2018 bin ich bei Atupri und habe dort als Mitglied der Geschäftsleitung und Leiterin Marketing und Vertrieb massgeblich die Entwicklung von Atupri mitgeprägt. Ich freue mich riesig darauf, mit einem topmotivierten Team Atupri mit viel Power und Elan in die Zukunft zu führen.
Wie verbringst du deine Freizeit am liebsten?
Ich bin Mutter von Zwillingen und meine Freizeit verbringe ich sehr gerne mit ihnen. Ich will es geniessen, solange sie sich auch noch dafür begeistern können (lacht). Ansonsten reise ich gerne, mache zum Beispiel Städtetrips, die ich am liebsten mit einem Opern- oder Konzertbesuch verbinde. Ich interessiere mich zudem für Politik und das aktuelle Weltgeschehen. Eine weitere Leidenschaft von mir ist Skifahren. Ich liebe es, frühmorgens in den Bergen aufzuwachen und als eine der Ersten eine frisch verschneite Piste runterzudüsen!
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