Veröffentlicht am 09.08.2024 in Alternativmedizin

Mit fünf Akupressur-Punkten die eigenen Schmerzen lindern

Sie leiden gelegentlich unter Kopfschmerzen oder Reiseübelkeit oder finden nur schwer in den Schlaf? Dann könnte Akupressur für neues Wohlbefinden sorgen. Diese Massagetechnik, bei der auf bestimmte Energiepunkte mehr oder weniger starker Druck ausgeübt wird, ist eine sanfte, aber wirksame Methode, um alltägliche Beschwerden zu lindern, Ihren Körper ins Gleichgewicht zu bringen und die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers zu fördern.
Atupri - Symbolbild Frau bei Akupressur

Wichtig zu wissen:  

  • Die Akupressur ist eine therapeutische Methode der chinesischen Medizin, die darin besteht, einen mehr oder weniger starken Druck auf bestimmte Energiepunkte des Körpers auszuüben und sich so selbst zu behandeln. 
  • Akupressur-Behandlungen werden durch unsere Zusatzversicherungen Basic und Mivita teilweise übernommen.  
  • Finden Sie hier von Atupri anerkannte therapeutische Fachpersonen für verschiedenste Methoden wie z. B. Akupunktur, Homöopathie oder Osteopathie.  

Was ist Akupressur? 

«Ist der Kreislauf blockiert, entsteht Schmerz; ist der Kreislauf nicht blockiert, entsteht kein Schmerz», heisst es in Su Wen, dem ältesten Buch über die traditionelle chinesische Medizin. Die Akupressur gilt als Heilmittel gegen Blockaden des Energieflusses und ist eine sanfte Drucktherapie, die darauf abzielt, die zwölf Meridiane (oder Energieflusskanäle des menschlichen Körpers) zu stimulieren, die den menschlichen Körper durchlaufen. Das Ziel: die Zirkulation der Lebensenergie, genannt «Qi», wieder anzuregen. 


Akupressur vs. Akupunktur  

Obwohl Akupressur und Akupunktur einen gemeinsamen Ursprung und ähnliche Prinzipien wie die Stimulation der Meridiane haben, unterscheiden sich ihre Methoden. Bei der Akupunktur werden feine Nadeln in diese Punkte gestochen, während bei der Akupressur lediglich mit dem Druck der Hände und der Ellenbogen gearbeitet wird. Das macht die Akupressur besonders attraktiv für alle, die auf der Suche nach nicht-invasiven Behandlungen sind. Allerdings ist die Akupressur weniger wirksam als die Akupunktur, weshalb wir sie nur vorbeugend oder bei leichten Beschwerden empfehlen


Fünf Akupressur-Übungen für zu Hause 

Der grosse Vorteil der Akupressur besteht darin, dass sie durch die Selbstmassage der zwölf Meridianpunkte zuhause durchgeführt werden kann. Die Akupressur lindert nicht nur die Schmerzen, sie hilft auch, die Harmonie von Körper und Geist wiederherzustellen, das Immunsystem zu stärken und die Durchblutung zu verbessern. Zu den häufig mit Akupressur behandelten Beschwerden gehören Kopfschmerzen und Migräne, Stress und Angst, Schlafstörungen sowie Muskel-, Gelenk- und Menstruationsschmerzen.  

Hier finden Sie fünf einfache Akupressur-Übungen, die Sie ortsunabhängig durchführen können, um Ihren Energiefluss anzuregen und chronische Schmerzen zu lindern: 

  • Bei Kopfschmerzen: Drücken Sie mit dem Daumen eine Minute lang fest auf den Punkt zwischen den Augenbrauen, wo die Nase auf die Stirn trifft. 
  • Bei Ängsten: Drücken Sie auf den Punkt an Ihrem Handgelenk, etwa zwei Finger unterhalb des Handballens. Halten Sie den Druck für einige Minuten aufrecht, um Ihren Geist zu beruhigen, und konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung. 
  • Bei Schlafstörungen: Massieren Sie mit der rechten Faust fest die linke Achselhöhle und konzentrieren Sie sich dabei auf Ihre Atmung. Anschliessend die Seite wechseln.  
  • Bei Übelkeit und Reiseübelkeit: Drücken Sie mit drei Fingern der linken Hand fest auf das rechte Handgelenk und massieren Sie es.  
  • Bei Menstruationsbeschwerden: Üben Sie an der Wade drei Fingerbreit oberhalb des Innenknöchels ein bis zwei Minuten pro Seite einen festen Druck aus. 

Akupressurhilfen für zu Hause 

Ergänzend zu den manuellen Techniken können Ihnen verschiedene Tools helfen, die zwölf Meridiane zu stimulieren, auch die am schwierigsten zugänglichen Stellen:  

  • Akupressur-Matte: Entwickelt, um mehrere Punkte des Rückens zu stimulieren, lindert diese Matte wirkungsvoll Rückenschmerzen und verbessert die Schlafqualität. 
  • Akupressur-Ball: Dank ihrer Stacheln eignen sich Akupressurbälle hervorragend, um schwer erreichbare Stellen an Schultern, unterem Rücken oder Fusssohlen zu erreichen. Akupressurbälle sind einfach in der Handhabung und passen in jede Handtasche. Lehnen Sie sich an eine Wand und bewegen Sie den Ball auf und ab, um Ihren Rücken zu massieren. 
  • Akupressur-Stift: Ideal, um bestimmte Punkte zu erreichen, besonders hilfreich bei Kopfschmerzen oder lokalisierten Schmerzen. 

Was deckt meine Krankenversicherung ab? 

Die Grundversicherung übernimmt Akupunkturbehandlungen (Nadelbehandlungen), wenn sie von Therapeuten durchgeführt werden, die von Ihrem Krankenversicherer anerkannt sind. Sehen Sie hier die Liste der Gesundheitsfachpersonen, deren Behandlungen von Atupri übernommen werden. Akupressur-Behandlungen sind durch einige Zusatzversicherungen gedeckt. Bei Atupri sind das die Zusatzversicherungen Basic, Mivita und Intense.

 


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